baureka.online

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baureka.online.
Forschungsdatenrepositorium, -katalog und -archiv für die historische Bauforschung

(DFG-Förderung beantragt)


Ziel des Projekts baureka.online ist die Entwicklung einer übergreifenden digitalen Plattform zur Vernetzung der historischen Bauforschung. Als sach- und objektorientiertes Fach stellt die historische Bauforschung meist das einzelne Projekt ins Zentrum der Herangehensweise. Sie ist daher – trotz ihrer gerade im Kontext des 'material turn' unbestrittenen methodischen Relevanz und trotz der selbstverständlichen Nutzung digitaler Mittel im Arbeitsprozess – bisher weniger stark im digitalen Zeitalter angekommen als andere Disziplinen.

Insbesondere fehlt eine entsprechend der Erfordernisse des Semantic Web aufgebaute Online-Plattform, die das Potential des digitalen Arbeitens für projektübergreifende Auswertung nutzt, die Bauforschung in transdisziplinären Forschungskontexten leistungsstark positioniert und Synergien zwischen Wissenschaft, Denkmalpflege und im Bestand tätigen Architekturbüros ermöglicht.

Im Rahmen des Projekts soll daher unter laufender Beteiligung der Fachcommunity eine modular aufgebaute Plattform entstehen, die auf jene Desiderate reagiert. In einer ersten Förderphase ist zum einen die Etablierung eines institutionsübergreifenden Nachweiskatalogs geplant, der der historischen Bauforschung als zentrale Anlaufstelle für die Recherche nach Forschungsdaten dient (baureka.index).

Zum anderen soll die zu konzipierende Plattform die Möglichkeit bieten, Primärforschungsdaten und die zugehörigen forschungsgeleiteten Auswertungsprozesse vernetzt zur Nachnutzung bereitzustellen und langzeitzuarchivieren (baureka.archive). Ein entscheidender Bestandteil des Projekts ist dabei nicht zuletzt die Entwicklung spezifischer, für die Erschließung und den Austausch digitaler Baudokumentationen geeigneter Metadatenstandards und Schnittstellen, die das Zusammenwirken wissenschaftlicher, denkmalpflegerischer und planerischer Aspekte im Umgang mit dem baukulturellen Erbe auf eine neue Grundlage stellen und die auf jenen Feldern aktuell üblichen Praktiken bereichern.


Das Projekt wird in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Bau- und Stadtbaugeschichte der TU Berlin, Univ.-Prof. Dr.-Ing. Hermann Schlimme durchgeführt.

Weitere Informationen über den Fortgang und die Ergebnisse des Projekts finden Sie auf der Projektwebseite.

 

Kontakt

Univ.-Prof. Dr.-Ing. Anke Naujokat
Dr.-Ing. Tobias Glitsch