FF | in situ / ex situ

  Studierende bei der Bauaufnahme in Rom Urheberrecht: © Julius Ebke  

Studierende, die ein ausgeprägtes Interesse an Bauforschung haben und die bereits Erfahrung (mindestens auf dem Gebiet der tachymetrischen) Bauaufnahme erworben haben, können im Rahmen des großen Forschungsfeldes ihre bisher gewonnenen Kenntnisse im Bereich Bauaufnahme vertiefen. Welche Methoden eignen sich besonders gut für welche Gebäudebereiche? Wie können digitale und analoge Methoden sinnvoll zusammengeführt werden? Wann lohnt sich der Einsatz von SfM (Structure from Motion) basierten Technologien, wann nicht?
Diesen Fragestellungen werden wir "in situ" in und an der Koepelkerk in Willemstad, der Fontana dell'Acqua Felice in Rom und am Casino at Marino in Dublin nachgehen und die bisherigen Bauaufnahmen vervollständigen. "Ex situ" – also nach unserer Rückkehr nach Aachen – werden die vor Ort gewonnenen Daten zeichnerisch in druckreifes Planmaterial übersetzt.

 
 

Modul

Forschungsfeld
M.Sc. | 2. und 3. Semester

Termine

Bewerbung bis Sonntag, 11. Oktober 2020
Weitere Termine nach Absprache mit den Teilnehmenden

Zusatzinformationen

Voraussetzung für die Teilnahme am Forschungsfeld ist ein ausgeprägtes Interesse an Architekturgeschichte und Bauforschung sowie Erfahrung auf dem Gebiet der tachymetrischen Bauaufnahme. Interessierte Studierende senden bitte bis zum 11. Oktober 2020 ein Motivationsschreiben sowie Bauaufnahme-Arbeitsproben an dolls@ages.rwth-aachen.de, hake@ages.rwth-aachen.de und martin@ages.rwth-aachen.de. Vergessen Sie nicht, Ihr Wunschprojekt anzugeben (Willemstad oder Rom). Ob die Exkursionen wirklich stattfinden können, ist abhängig von der weiteren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie. Sofern sie nicht stattfinden können, würde das ursprünglich als "praktisches" Forschungsfeld gedachte in ein "theoretisches" solches umgewandelt: Die Teilnehmer*innen würden sodann kleine monografische Forschungsarbeiten zu Themen erstellen, die Teil des weiteren architekturhistorischen Kontextes des jeweiligen Objektes sind. Zur Bearbeitung eines potentiellen theoretischen Forschungsfeldes zum Kontext der Fontana dell'Acqua Felice sind Italienisch-Grundkenntnisse erforderlich.

Kontakt

Sara Dolls M.A.
Dipl.-Ing. Architektin Verena Hake
Felix Martin M. Sc. RWTH