WA | Reliquiare als Architekturmodelle

  Karlsschrein in der Chorhalle des Aachener Doms Urheberrecht: © Yannick Ley  

Reliquiare als Architekturmodelle – Mikroarchitektur am Aachener Dom

Reliquiare in Form von Mikroarchitekturen bilden einen wichtigen Bestandteil der Goldschmiedekunstwerke des Aachener Domschatzes und dienen zugleich als wertvolle Zeugnisse vergangener architekturhistorischer Stilepochen.

Das Seminar thematisiert die Nutzung der architektonischen Form zur inszenierten Zeigung und Aufbewahrung der bedeutsamen Reliquien und bewertet gleichzeitig deren Funktion als architektonisches Modell. Dazu werden die herausragenden Exemplare der Sammlung einer detaillierten Objektbeschreibung und Analyse sowie einer Dokumentation mittels Structure-From-Motion-Verfahren unterzogen, welches die Erstellung eines virtuellen, dreidimensionalen Modells des Untersuchungsobjekts ermöglichen wird. Die Forschung direkt am Original wird anschließend durch eine Literaturrecherche und den Austausch mit den am Dom forschenden Kunsthistorikern vervollständigt.

Die Untersuchung findet je nach gewähltem Reliquiar in Einzel- oder Zweiergruppen statt. Die Forschungsergebnisse werden im Laufe des Seminars im Rahmen von Vorträgen präsentiert und zum Semesterende in einer schriftlichen sowie zeichnerischen Ausarbeitung festgehalten. Diese wird die Erstellung eines vollständigen Katalogs der Reliquiare ermöglichen.

 
 

Modul

Wahlmodul
M.Sc. | 1. bis 3. Semester

Termine

Regeltermin: Montag, 14 Uhr - 15.30 Uhr, Bibliothek Architekturgeschichte und Domschatzkammer des Aachener Doms
Abgabe: Montag, 24. Januar 2022

Seminarleitung

Yannick Ley, M.Sc. RWTH