Werkstattordnung

 

Das ManuLab besteht aus dem Arbeitsraum (Empore), dem Maschinenraum und dem Bankraum im benachbarten Container.

1. Grundsätzliche Anforderungen

Die Werkstattordnung (WstO) legt grundsätzliche Verhaltensanforderungen und Schutzmaßnahmen für einen sicheren

Werkstattbetrieb fest. Diese Festlegungen, sowie die mündlichen Anweisungen der Verantwortlichen sind zu befolgen.

Die WstO ist fur alle Personen verbindlich, die Zugang und Arbeitserlaubnis fur den Werkstattbereich haben. Voraussetzungen fur die

Arbeitserlaubnis Bediensteter sind die Teilnahme an regelmasig wiederkehrenden Unterweisungen sowie die unmittelbare

Beauftragung durch den Vorgesetzten zur Erledigung eines Arbeitsauftrages.

In der Werkstatt insgesamt und an den einzelnen Arbeitsplatzen durfen nur solche Arbeiten ausgefuhrt werden, fur die die

entsprechenden Voraussetzungen bestehen, u. a. sind das:

ausreichende personelle Voraussetzungen, Mitarbeiter mit entsprechender Qualifikation, Berufserfahrung und Verantwortung und

technische Voraussetzungen wie z. B. Absaugung, Werkzeuge und Hilfsmittel in technisch sicherem Zustand.

2. Betriebsanweisungen, Datenblätter, Aushänge

Zusatzlich sind die ausliegenden Betriebsanweisungen (BA) zu beachten. Diese sind Teil dieser WstO. Ferner sind Stoff- oder

Stoffgruppenbezogene Betriebsanweisungen - hier auch Sicherheitsdatenblatter, BA fur Maschinen und Gerate sowie BA fur

besondere Arbeitsplatze (Schleifen, Farbgebung usw.) zu befolgen. Alle schriftlichen Anweisungen mussen jederzeit zuganglich sein.

Weitere Festlegungen sind den Aushangen

● Alarmplan, Verhalten im Brandfall,

● Rettungsdienst, Unfallhilfe sowie der

● Brandschutzordnung

zu entnehmen.

3. Nichtunterwiesene Personen

Besucher, Auftraggeber und sonstige nicht unterwiesene Personen, die die Werkstatt betreten wollen, melden sich zuerst beim Leiter

der Werkstatt oder bei dessen Beauftragten. Anwesende (unterwiesene) Nutzer der Werkstatt achten darauf, dass sich v. g.

Personen nicht in den Gefahrenbereich von Maschinen oder in andere Arbeitsbereiche mit Gefahrdungen begeben.

4. Brand- und Explosionsschutz

Zur Vermeidung von Brand- und Explosionsgefahren - hier insbesondere von Staubexplosionen, sowie zur Verringerung von Staubemissionen

sind die Werkstattbereiche regelmasig zu reinigen. Mindestens bei Beendigung der Tatigkeit, oder vor langeren Pausen, sind Schleifstaube und

Spane staubarm aufzunehmen. Staubsauger benutzen, Freiblasen oder Reinigungsarbeiten mit Druckluft sind verboten.

5. Unbestimmte Gefahren

Treten in einen nicht auszuschliesenden Einzelfall moglicherweise unvermutete (neue) Gefahrdungen auf, die nicht mit einfachen Mitteln durch

den Bediensteten eigenstandig beseitigt werden konnen, ist die Arbeit umgehend einzustellen bzw. sofort zu unterbrechen. Umgehend ist der

Leiter der Werkstatt zu informieren. Die Beseitigung eines gefahrlichen Zustandes hat unter Eigenschutz zu erfolgen. Im Gefahrenbereich

anwesende Personen sind zu warnen, der Gefahrenbereich ist zu sichern und abzusperren.

6. Alleinarbeit bei erhöhten Gefährdungen und außerhalb von Ruf- und Sichtweite

Der Leiter der Werkstatt oder dessen Beauftragter schatzen die Gefahrdungsmoglichkeiten bei Alleinarbeit auserhalb von Ruf- und Sichtweite ein.

Im Bedarfsfall legen sie zusatzliche Sicherheitsmasnahmen fest.

7. Wegefreiheit

Zur Vermeidung von Unfallgefahren ist die ungehinderte Begehbarkeit der Wege und der Bedienplatze an Maschinen und sonstigen

Arbeitsstanden zu gewahrleisten. Behinderungen durch Material, Abfalle, auslaufende Flussigkeiten usw. sind umgehend zu beseitigen.

8. Entsorgung

Die Entsorgung von Abfallen erfolgt in den dafur vorgesehenen Behaltern, wiederverwertbare Reststoffe werden an geeigneten Platzen gelagert.

 

Schutmaßnahmnen und Verhaltensregeln

icon Urheberrecht: n.n.

Grundsätzlich

● Alle Benutzer und Besucher der Holzwerkstatt melden sich aus Grunden des Versicherungsschutzes beim

Werkstattleiter bzw. dessen Vertreter an.

(formlos, ein Hallo oder ein Grus reicht um zu wissen wer da ist)

● Die Fluchttreppe (Holztreppe hinten) darf nur im Notfall betreten werden.

● Die Brüstung der Empore ist freizuhalten. Herabfallende Gegenstände könnten Personen in der unteren Ebene

verletzen.

● Der Bereich um große Maschinen, wie Formatkreissage und CNC Frase sowie Laser sind

erst nach Anweisung des Personals zu betreten.

● Bei nicht bekannten Arbeitsverfahren ist fachlicher Rat beim Personal einzuholen.

Abhängig von der jeweiligen Tätigkeit und den eingesetzten Arbeitsmitteln sind unterschiedliche Schutzmaßnahmen als Mindestvoraussetzung anzuwenden.

● Tragen Sie nur enganliegende Arbeitskleidung, weite Arbeitsjacken und Armel können vom Werkzeug erfasst und in

die Maschine gezogen werden.

● Das Tragen von Schmuckstucken, Fingerringen, Armbanduhren o.a. ist nicht zulässig wenn sie zu einer Gefahrdung

fuhren können.

● Lange Haare zusammen binden und gegen unbeabsichtigte Bewegung sichern. Hohes Risiko durch Abriss der

Haare samt Kopfhaut.

● Das Tragen von Krawatten, Halstüchern und Schals ist ebenfalls untersagt!

● Tragen Sie nur festes Schuhwerk, das ausreichend Schutz gegen herabfallende Gegenstande bietet und festen

Stand gewährleistet → Offene Sandalen sind dazu ungeeignet. Bei vorhersehbarem Umgang mit schweren Teilen

sind Sicherheitsschuhe zu tragen.

Arbeit an Maschinen

● Keine Maschine darf ohne vorhergehende Unterweisung, durch den Werkstattleiter,

bedient werden!!!

● Personen an laufenden Maschinen nur ansprechen, wenn diese Sie vorher

wahrnehmen können (Erschreckungsgefahr).

Dies gilt besonders an den Arbeitsplatzen: Bandsäge und Tellerschleifmaschine.

Dort stehen die Bearbeiter mit dem Rücken zum Raum.

● Bedienen Sie keine Maschinen wenn Sie nicht ausreichend Schlaf hatten. Besonders in

Prüfungszeiten ein häufig missachteter Punkt, der schwerwiegende Folgen nach sich

ziehen kann.

● Bedienen Sie keine Maschinen wenn Sie Alkohol getrunken haben, oder sich noch

Restalkohol in Ihrem Blut befindet.

● Gleiches gilt natürlich auch für den Fall, dass Sie unter Drogen oder

Medikamenteneinfluss stehen.

Lassen Sie im Zweifel eine andere Person die Tätigkeiten ausführen oder sprechen Sie

das Werkstattpersonal an, um eine Lösung zu finden.

● Maschinen dürfen nur zur ihrer bestimmungsgemäßen Funktion benutzt bzw. verwendet

werden.

● Prüfen Sie die Maschine vor Inbetriebnahme auf die richtige Einstellung und das

Vorhanden sein von Schutzeinrichtungen.

Hierfür müssen jeweils die Bedienungsanleitungen der Maschinen bekannt sein, denn

nur dann können Sie überprüfen, ob die jeweiligen Schutzeinrichtungen vorhanden

sind. Bei Unklarheiten wenden Sie sich an das Werkstattpersonal.

● .Persönliche Schutzausrüstung wie Schutzbrille und Gehörschutz sind zu benutzen.

● Das Tragen von Handschuhen ist an Maschinen mit umlaufender Arbeitsspindel

verboten.

● Setzen Sie bei allen Nebentätigkeiten wie z.B. Werkzeugwechsel, Messen, Putzen die

Maschine still. Stellen Sie den "Hauptschalter" unbedingt auf "Null" und warten den

Stillstand der Maschine ab.

● Schalten Sie die Maschine aus, wenn Sie die Maschine verlassen bzw. nicht nutzen

(Arbeitspause). Das noch aktive Werkzeug stellt eine Unfallgefahr dar.

● Melden Sie Störungen unverzüglich dem Werkstattleiter. Eigenmächtige Reparaturen sind zu unterlassen.

 

Ordnung und Sauberkeit

icon Urheberrecht: n.n.

● Ordnung und Sauberkeit sind wichtige Voraussetzungen fur sicheres Arbeiten. Halten Sie

deshalb den Boden frei von Spanen und Materialresten. Legen Sie Werkstucke/Werkzeuge

so ab, dass keine Gefahren fur Sie und andere entstehen.

● Verlassen Sie die Arbeitsplatze bei Beendigung oder langerer Unterbrechung Ihrer Tatigkeit

sauber und aufgeraumt. Entstandener Abfall ist in den dafur vorgesehenen Behaltern zu

entsorgen.

● Wenn Behalter voll sind oder sehr grose Mengen an Mull anfallen, leeren Sie diese direkt in

den Mullcontainern auf dem Parkplatz (dies betrifft vor allem Pappreste welche beim Lasern

anfallen).

● Wir achten auf die Trennung zwischen Pappe/Papier und Restmull.

● Vor allem im Bereich des Lasers ist auf Staubfreiheit und Sauberkeit zu achten.