RiechEi: Rosenquelle / Burtscheid

 

Wasserkalender

Brunnen in Aachen Urheberrecht: Marga Meier

Die Idee zum Wasserkalender

Zum Karlsjahr 2014 entstand ein Kalender mit den Sagen, Bildern und Geschichten rund um Karl den Großen und Aachen. Er war mit einer Auflage von 4.000 Stück als soziales Projekt zum Wohle für KINDER IN NOT in der Region Aachen gedacht. Mit dem Erlös aus Verkauf und zusätzlichen Spenden in Höhe von ca. 17.000 EURO wurde der Kalender zu einem großen Erfolg. Das ermutigte die Initiatorin Marga Meier, diese Idee fortzuführen.
Was liegt in Aachen näher, als das Thema „Wasser“ aufzugreifen, das über Jahrtausende die größte Bedeutung für die Entwicklung der Stadt hatte. Bekannte Persönlichkeiten, die sich heute – z. T. beruflich – mit der Materie „Wasser“ beschäftigen, erklärten sich spontan bereit, einen Text zu liefern, und führten sie damit an Orte in Aachen, die ihr bisher unbekannt waren, und öffneten ihr viele Türen zu interessanten neuen Dingen.
Von den Quellen bis zum heutigen Badewesen sind 12 Themen zusammen gekommen, welche die Geologie, Geschichte, Industrie, Badekulturund Kunst beleuchten.

Weitere Informationen und Kalender bestellen:

http://www.wasserkalender.de

 
 

Eine Skulptur für alle Sinne

 

Das RiechEi – eine Skulptur für alle Sinne

Unter dem Titel: Wasser/Gefäß ging unsere Gruppe im positiven Sinn naiv an die Aufgabe, eine Fassung für das Aachener Quellwasser zu erschaffen.

Was macht dieses Wasser aus? Es ist warm, es dampft, stinkt, schmeckt nach Schwefel. Unsere Skulptur sollte das Wasser mit allen Sinnen erlebbar machen. Den erwachsenen Besucher eine Quelle wieder wie ein Kind erleben lassen. Den Betrachter zum Akteur machen, ihn riechen, schmecken, planschen, staunen lassen. Ein Schwefel Ei, ein gelbes Ei, ein faules Ei – assoziativ wurden die einzelnen Aspekte für die Erlebnisqualitäten einer Skulptur erschlossen. Man sollte auch hineintreten können, Dampf und Wärme auf der Haut spüren, das Rieseln hören. Dafür wurde extra eine Kaskade von organischen Becken an das Innere des GFK Körpers angeformt. Wie auf einem guten Abenteuerspielplatz rinnt das Wasser von einem Becken ins andere und verschwindet dann wieder in der Wand…je nach Windstärke aber auch in den eigenen Schuhen...! Wer die ausgetretenen Wege verlässt, der holt sich auch mal nasse Füße. Die trocknen ja wieder.