Ein Projekt zu genreübergreifender Kunst im öffentlichen Raum. Mit Unterstützung durch den Verfügungsfond Aachen Nord und auf Initiative des Atelierhaus Aachen e.V.

  Plakat Urheberrecht: Friedrich  

Zeit: Donnerstags 10:00 - 13:00 Uhr

Ort: Atelier Wüllnerstraße

1. Termin: 11.10.2018

Teilnehmerzahl: 20 Master

Betreuer: Axel Friedrich Kontakt

Modul: Wahlpflichtfach M.Sc. - Sondergebiete des Gestaltens und Darstellens

 

Das Seminar: Das Seminar besteht aus praktischen und konzeptionellen Elementen, die ausgewogen sein sollten. Daher wollen wir auch unser Vorgehen so gestalten, dass sowohl praktisch, als auch konzeptionell gearbeitet wird. Im Prozess mit interessierten Anwohnern der Umgebung Jülicher Straße ist die praktische Herangehensweise mit verschiedenen Materialien und einfachen Techniken ganz wichtig - es soll den Leuten Spaß machen, etwas zu entwickeln und direkt ein Ergebnis zu sehen. Und auch wir selbst werden vorab einen spielerisch-experimentellen Zugang zu den zu lösenden Aufgaben und Fragen suchen. Die zusammenarbeit in der Gruppe, oder kleinen Teilgruppen ist dabei ebenfalls ganz wichtig und unbedingt notwendig für das Gelingen des Projektes.

 

Mögliche Steps, die wir im Kurs gemeinsam hinterfragen und weiterentwickeln wollen:

  • Entwicklung von Strategien zur Bürgerbeteiligung bei einem Kunstprojekt
    • Analyse des Wohnumfeldes und der Bewohnerstrukturen
    • Wie bringt man die Leute dazu, mitzumachen?
    • Wie spricht man unterschiedliche soziale- und Altersgruppen an?
    • Wie integriert man Profis, Amateure und Laien in einem Projekt?

  • Planung und Gestaltung von Informationsplattformen und Workshops mit Bürgerbeteiligung zur Ideenfindung und Entwicklung von Entwürfen und Modellen für unterschiedliche künstlerische Interventionen im Bereich Jülicher Straße.
    • Online Informationsforum (FB/ Instagram/ YouTube…)
    • Informationsplattform vor Ort planen und gestalten (in Leerstand oder besonderem Ort/Raum); Beispiele aus anderen Städten darstellen
    • Wunschvorstellungen erheben: „Traumstunden“
    • Orte für Interventionen ermitteln
    • Ideen sammeln: (Möglichkeiten: Fragebögen, Interviews, Onlineforum, Projektion in den Außenraum „so tun, als ob“, Leute „abholen“ mit einfachen Fragestellungen)

  • Workshops „Ideen liegen auf der Straße“ - planen, gestalten und unter Bürgerbeteiligung durchführen (Methoden dazu: Entwurfsspiele, Experimentieren mit Material, Begriffe finden und in Form umsetzen, Pop-Up-Skulptur erstellen ...etc.)
  • Mit den Teilnehmenden aus dem Stadtteil Entwürfe gestalten und Modelle bauen
  • Abschlussportfolio bzw. öffentliche Ausstellung der Entwürfe gestalten