WA | Klosterarchitektur im 20. und 21. Jahrhundert

  Dominikanerkloster Sainte-Marie de La Tourette © FORTEPAN / Varga, Pierre  

"Der Orden schreibt mit seiner Regel eine Lebens- und Geisteshaltung vor, der in allen künstlerisch starken Zeiten die Bauordnung der Klöster entsprechen mußte. Eine innere Ordnung wird als äußere Ordnung sichtbar. […] jedes gute Kloster stellt einen Organismus dar, durch den das Leben nach der Regel zuerst ermöglicht, dann rationalisiert, zuletzt symbolisiert wird." (Braunfels, Wolfgang: Abendländische Klosterbaukunst, Köln 1969, S. 9.)

Vor diesem Hintergrund nehmen wir im Seminar ausgewählte Klosterbauten in den Blick, die im 20. und 21. Jahrhundert errichtet wurden – zu den bekanntesten zählen vermutlich das Dominikanerkloster Sainte-Marie de La Tourette von Le Corbusier oder auch das Zisterzienserkloster in Nový Dvůr von John Pawson –, und untersuchen, inwiefern sich in ihnen bis heute die Ordensregeln und Bauprogramme widerspiegeln, die sich vielfach bereits in den Frühzeiten der unterschiedlichen Orden konsolidiert haben.

 
 

Modul

Wahlmodul | Seminar
M.Sc. | alle Semester

Termine

Einführung und Themenvergabe: Freitag, 16. April 2021, 10 Uhr, über Zoom
Abgabe: Freitag, 23. Juli 2021

Die Seminartermine sind als längere Kompakttermine in etwa dreiwöchigem Abstand vorgesehen (16. April / 21. Mai / 11. Juni / 2. Juli / 23. Juli). In den dazwischenliegenden Wochen finden Gruppenbetreuungen und individuelle Betreuungen zu den Seminarthemen statt.

Dozentin

Dr.-Ing. Caroline Helmenstein