SoSe 2017 | Therme Vertikal: Quellenbad Aachen

  Vertikalschnitt Thermenentwurf Jana Gampp Urheberrecht: Jana Gampp
 
 

Der innerstädtische Quellenzug Aachens, zentral am Fuße des Markthügels und in unmittelbarer Nachbarschaft der Pfalzanlage Karls des Großen gelegen, umfasst eine wahre Fülle warmer Thermalquellen. Archäologische Funde des antiken Thermenkomplexes am Büchel zeugen vom dortigen bereits in römischer Zeit intensiv zu Bade- und Heilzwecken genutzten Wassers.

Mit der "Wiederentdeckung" des Badewesens erlebte die Nutzung der Heilquellen bis Mitte des 18. Jahrhunderts eine wahre Blütezeit; Aachen konnte den Besuch zahlreicher illustrer Kurgäste verzeichnen. Noch bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts bleibt das kulturelle Ereignis des Badens ein genuin urbanes Phänomen, heute jedoch frönen wir diesem extra muros.

Im Zuge der Bachelorarbeit galt es, jener für Aachen seit jeher immanenten Bedeutung des Wassers zu Bade- und Heilzwecken einen in Form, Funktion und Material angemessenen architektonischen Ausdruck in Gestalt eines Quellenbades zu verleihen. Bauplatz für die zu entwickelnde vertikale Thermentypologie war ein exponiertes, ca. 600 m² großes Kopfgrundstück am Bahkauv.

Das Projekt wurde in Zusammenarbeit mit dem Lehrstuhl Baukonstruktion von Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Hartwig N. Schneider betreut.

 
 

Ausgewählte Entwurfsergebnisse


 
 

Betreuung

Univ-Prof. Dr.-Ing. Anke Naujokat
​Dipl.-Ing. Architektin Verena Hake
Felix Martin M. Sc. RWTH (Gastkritik)
Dipl. Arch. Bruno Schindler