WiSe 2017/18 | Zukunft einer Kirche

  Perspektive Hendrik Hermans Urheberrecht: © Hendrik Hermans
 
 

Visionen und Konzepte für St. Johannes in Merkstein


Die Gemeindefusionen im Bistum Aachen haben zur Folge, dass in Zukunft nicht alle kirchlich genutzten Gebäude dauerhaft von den Gemeinden instand gehalten werden können. Hiervon betroffen ist auch die Kirche St. Johannes in Merkstein - 1961-62 von dem Kirchenbaumeister Emil Steffann errichtet -, für die im Rahmen des M2-Projektes Konzepte zur Weiternutzung, Teilnutzung oder auch Umnutzung entwickelt werden sollten.

Das zweisemestrige Projekt gliederte sich in drei Phasen: Am Anfang stand die wissenschaftliche Dokumentation des architekturhistorisch bedeutenden Kirchenbaus. Eine Bauaufnahme und die Auswertung von Archivalien, unter anderem im Archiv des DAM in Frankfurt, bildeten die Grundlage für die daran anschließende Entwicklung individueller Nutzungskonzepte. Das zweite Semester schließlich war der detaillierten Ausarbeitung der Entwürfe gewidmet.

Die intensive wissenschaftliche Beschäftigung mit dem Objekt zu Beginn hatte das Ziel, die charakteristischen Eigenarten des Kirchenbaus derart zu verinnerlichen, dass sie auch nach der Transformation noch erfahrbar sind.

Das Entwurfsprojekt wurde in seinen unterschiedlichen Phasen begleitet von dem Architekten Elmar Paul Sommer, dem Liturgiewissenschaftler Prof. Dr. Albert Gerhards, dem italienischen Architekten und Kenner des Werkes von Emil Steffann Dr. Tino Grisi sowie den Bistumsarchitekten Noemi Richarz und Bernhard Stenmans.

 
 

Ausgewählte Entwurfsergebnisse


 
 

Betreuung

Univ-Prof. Dr.-Ing. Anke Naujokat
​Dr.-Ing. Caroline Helmenstein